Mein – my
Leben – life
mit – with
Schlaganfall – stroke (medical condition)
1.KAPITEL Der Umzug
1.KAPITEL Der Umzug
Der – the (masculine definite article)
Umzug – move/moving, relocation
p 6 , Die Familie Krämer bestand aus fünf Personen und lebte
Die – the
Familie – family
Krämer – Krämer (surname)
bestand – consisted
aus – of
fünf – five
Personen – persons/people
und – and
lebte – lived
in ärmlichen Verhältnissen in einem kleinen Ort nahe der französischen Grenze.
in – in
ärmlichen – poor/impoverished
Verhältnissen – conditions/circumstances
in – in
einem – a (masculine/neuter dative)
kleinen – small
Ort – place/town
nahe – near
der – the (feminine/genitive)
französischen – French
Grenze – border
Da waren der Vater Georg, ein gelernter Maurer,
Da – there
waren – were
der – the
Vater – father
Georg – Georg (name)
ein – a
gelernter – trained/skilled
Maurer – mason- ช่างก่ออิฐ/bricklayer
der inzwischen aber bei der deutschen Eisenbahn arbeitete,
der – who
inzwischen – meanwhile/by no
aber – but/however
bei – at/with
der – the
deutschen – German
Eisenbahn – railway/railroad
arbeitete – worked
und seine Frau Veronika, eine gebürtige Französin. Georg war ein ruhiger mittelgroßer Mann mit schwarzen Haaren,
warmen braunen Augen und einem dicken Bauch. Er liebte den Alkohol
sowie das Kartenspiel. Veronika hingegen war eine bildschöne Frau mit
langen, blonden Locken und stahlblauen Augen. Mit ihrer Ausstrahlung zog
sie sofort jeden Mann in ihren Bann. Keiner konnte ihrem Charme, den sie
geschickt einsetzte, widerstehen. Allerdings war sie ebenso rechthaberisch,
launisch, herrisch und streitsüchtig.
Drei Kinder wuchsen in dieser Familie heran. Die älteste Tochter Birgitta,
Britta genannt, hatte die schwarzen Haare und die braunen Augen von
Georg geerbt und die Locken von Veronica schmückten sie auch. Dann kam
der Kronprinz Ralf mit blauen Augen und blonden Locken, sowie
Nesthäkchen Georgina, die von allen nur kurz Gina gerufen wurde.
Die kleine Gina hatte blaue Augen. Ihre dunkelblonden Haare waren
glatt, ihre Nase zierte ein dunkelroter Strich, weil die Nabelschnur sich dort
verewigt harrte. Ein Makel, der sie lange Zeit sehr störte. Aber auch ein
Glück, denn sie hätte ihr auch den Hals abschnüren können. Gina war klein
und schmächtig. Bei einem großen Bedürfnis nach Geborgenheit war sie
auch sehr liebebedürftig. Zu ihrer um zehn Jahre älteren Schwester Britta
hatte sie keinen Draht. Umso mehr klammerte sie sich an den sechs Jahre
älteren Ralf, der ihr Ein und Alles war.
„Georgina! Steh augenblicklich auf!“, schallte es durch die kleine
Wohnung. Gina erschrak und sprang mit einem Satz aus dem Bett. So
schnell sie konnte, eilte sie ins winzige Wohnzimmer zu ihren
Geschwistern. Alle waren eifrig beim Packen, denn heute würden sie
umziehen in einen kleinen Ort im Saarland. Dort hatten ihre Eltern ein Haus
einsam im Wald gelegen erworben.
