p 11, Einführung. – Introduction.

Die vorliegende Monographie basiert auf dem Studium ausgewählter Texte in hundert Sprachen.

Die (dee) – the
vorliegende (for-lee-gen-de) – present, current
Monographie (mo-no-gra-FIE) – monograph
basiert auf (ba-ZEERT auf) – is based on
dem Studium (dehm STU-dee-um) – the study
ausgewählter Texte (aus-ge-VÄHL-ter TEK-ste) – selected texts
in hundert Sprachen (in HOON-dert SHPRA-khen) – in one hundred languages

Die eine Hälfte derselben sind Indogermanische, die andere Indonesische und mit den Indonesischen verwandte Idiome.
Meine Monographien gelten dem IN im strengen Sinne; ich ziehe daher die mit ihm verwandten Sprachen des Festlandes, wie das Cam, und die der Südsee, wie das Samoanische, das Moanius etc., mehr nur gelegentlich heran.
Es gibt eine nicht geringe Zahl von IN Sprachen und Dialekten, von denen wir nur Texte kleinern Umfangs besitzen, wie das Togianische. Solche Idiome habe ich auch verwendet, sie sind aber in der Zahl der fünfzig IN Sprachen des § 1 nicht mitbegriffen.
Sprachen, von denen wohl Lehrbucher, aber keine Texte veröffentlicht sind, wie das Laoranische, habe ich von meiner Betrachtung ausgeschlossen.
Aus den fünfzig IN Literaturen des § 1 habe ich folgende Produkte als besonders fruchtbar für die vorliegende Untersuchung erkannt und ihnen daher eine besondere Aufmerksamkeit zugewendet:

Heldenhaftes Epos:
Datu Museng, Makassarisch; Südcelebes.
Höfisches Epos:
Nagarakrtagama, Altjavanisch; Java.
Familiäres Epos:
Bidasari, Malayisch; Malakka.
Primitive Lyrik:
Sasambolieder, Sangirisch; Sangirinseín.
Kinderlieder:
Mano-Mano Ndraono, Niaisch; Insel hinter Sumatra.
Volkslyrik, besonders Minnelied:
Hain-Teny, Howa; Madagaskar.
Elegie:
Totenklage, Makassarisch; Südcelebes.
Odentil:
Tunzhynnus, Niaisch; Insel hinter Sumatra.
Gasthynnus,